Leitbild des REICHSBUND FREIER SCHWESTERN e.V.
Geschichte:
Gräfin Christa von Strachwitz gründete im Jahre 1916 den Reichsbund Freier Schwestern e.V. Der Verein widmete sich der Pflege Hilfsbedürftiger und verwundeter Soldaten.Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde der Verein am 19. Juni 1951 wieder ins Leben gerufen. Die Mitglieder des Reichsbund Freier Schwestern e.V. setzten sich aus Kranken-, Kinderkranken-, und Gemeindeschwestern zusammen. In der Satzung wurde festgehalten, dass der Verein überparteilich und nicht konfessionsgebunden ist. 1975 entschied die Mitgliederversammlung, in Zukunft im Bereich der Altenpflege tätig zu werden. In den folgenden Jahren wurden unter der Leitung von Frau Oberin Maria Hörtelmann bislang 8 stationäre Einrichtungen gegründet.
Vereinszweck:
Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken.Der Reichsbund Freier Schwestern e.V. widmet sich durch seine Mitglieder und Mitarbeiter der Pflege und Betreuung alter, kranker und hilfsbedürftiger Menschen. Das Hauptaufgabengebiet ist die stationäre Altenhilfe; zusätzlich werden sachgerechte Dienstleistungen angeboten. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit werden auf die Betreuung und Pflege folgender Bewohnergruppen gelegt: psychisch veränderte Menschen, an Multiple Sklerose erkrankte Menschen und Apalliker.
Unser Menschenbild:
Unser Menschenbild ist das Herzstück unseres Leitbildes und es soll bei der täglichen Arbeit gelebt werden. Es soll in unseren Dienstleistungen erkennbar und sich in unserem Verhalten, unserer Unternehmenskultur und unseren Strukturen widerspiegeln.In unserem Menschenbild orientieren wir uns an den nachfolgenden 8 Grundbildern, die in der Anlage ‚Unser Menschenbild’ genauer beschrieben sind:
- Individualität und Würde
- Selbstbestimmung und Mündigkeit
- Transzendenz und Grenzhaftigkeit
- Ganzheitlichkeit und Geschichtlichkeit
- Sozialität und Universalität
- Wünsche und Bedürfnisse
- Bejahung und Wertschätzung
- Entwicklung und Veränderung
Maximen:
Zielsetzung ist, unseren Bewohnern eine qualitativ hochwertige Pflege, Hilfe, Betreuung und Beratung in allen Lebenslagen anzubieten - unter Achtung des Selbstbestimmungsrechts und der weittestgehenden Förderung der Selbständigkeit. Unser Bestreben ist Lebensqualität und Zufriedenheit in unseren Einrichtungen.Wir sehen unseren Auftrag darin, den Bewohnern bei der Erhaltung ihrer familiären und sozialen Bindungen zu unterstützen und neue Kontakte zu fördern.
Um dies zu ermöglichen, arbeiten wir eng mit den Angehörigen, Betreuern, ehrenamtlichen Mitarbeitern, Ärzten, Fachärzten, Krankenhäusern, Seelsorgern, Kommunen, Sozialämtern, MDK, Kranken- und Pflegekassen zusammen. Erst der fachgerechte Austausch schafft die Grundlage einer bewohnerorientierten Versorgung.
Die uns zur Verfügung gestellten Mittel setzen wir für unsere Heimbewohner wirkungsvoll und wirtschaftlich ein.
Zur Erreichung und Sicherstellung dieser Maxime arbeitet der Reichsbund Freier Schwestern mit einem Qualitätsmanagement.
Mitarbeiter:
Die kooperative Zusammenarbeit zwischen Träger, Leitungskräften und Mitarbeitern bestimmt unser gemeinsames Handeln. Der Erfolg und die Entwicklung unserer Einrichtungen ist geprägt durch die Professionalität, das Engagement und Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter und wird von uns erwartet.„Lernen ist Verpflichtung und Chance “ Die berufliche Weiterbildung befähigt unsere Mitarbeiter und Leitungskräfte, in ihrem Arbeitsfeld den aktuellen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.
Die soziale Absicherung der Mitarbeiter ist Grundvoraussetzung für deren Zufriedenheit und führt zum gemeinsamen Erfolg.

